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Kanonendonner mit Justus Frantz am Ahauser Barockschloss

Das "Gesamtkunstwerk" - wie Verwaltungsvorstand Christoph Almering es nannte - bringt dann unter anderem Franz Liszts "Les Préludes", Joseph Haydns Symphonie Nr. 103 Es-Dur "Paukenwirbel", Ludwig van Beethovens Zapfenstreich-Marsch auf die Bühne.

Besondere Instrumente werden dann für Piotr Tschaikowskys Ouvertüre 1812 und Beethovens Werk "Wellingtons Sieg oder die Schlacht bei Vittoria" benötigt: Im Schlosshof sollen echte Kanonen abgefeuert werden. Die sollen zum klanggewaltigen Gesamteindruck beitragen. Ein Programm, das sich gewaschen habe.

Großer Aufschlag

"Wenn wir schon in Ahaus aufschlagen, dann richtig", sagt Dirk Klapsing, Intendant des Festivals Musiklandschaft Westfalen. In dieser Reihe findet jetzt zum ersten Mal auch ein Konzert in Ahaus statt. "Hoffentlich der Beginn einer wunderbaren Zusammenarbeit", so Klapsing weiter. Er freut sich über die Zusammenarbeit mit der Stadt Ahaus. Die sei besonders angenehm und ohne Schwierigkeiten verlaufen, erklärte er am Montag bei einem Pressegespräch.

Mit der Konzertreihe soll klassische Musik auch in die Regionen gebracht werden, die ein großes Konzerthaus nicht direkt vor der Haustür haben: "Wir wollen die Berührungsängste zur klassischen Musik abbauen", sagt Klapsing. Ein schwieriges Geschäft, denn die musikalische Landschaft verändere sich immer mehr. "Die Städte haben inzwischen deutlicher weniger Mittel für die Kulturförderung übrig als in den vergangenen Jahrzehnten", so der Intendant. Auch deswegen habe er sich wahnsinnig gefreut, dass es jetzt in Ahaus geklappt habe.

Freude im Rathaus

Eine Freude, die auch Verwaltungsvorstand Christoph Almering und Dr. Magret Karras vom Kulturamt der Stadt Ahaus teilen: Für sie ist es auch die Verbindung von Schlossgarten, Schloss und Innenstadt wichtig. "Es wäre fahrlässig, das nicht weiter auszubauen", so Almering. Ein Schritt bei der Belebung des Schlossgartens sei eben auch das Kulturprogramm. Mit so hochkarätigen Gästen und der etablierten Reihe könne sich Ahaus blicken lassen.

Karten kosten 59 Euro in der Kategorie A und 49 Euro in der Kategorie B. IIn den Blöcken herrscht freie Platzwahl. Der Einlass beginnt um 18, das Konzert um 20 Uhr. Es gibt sie bei Ahaus Marketing und Touristik, Oldenkottplatz 2, im Festivalbüro, Landwehr 95-97, Borken, Tel. (02861) 7 03 85 86, bei der Sparkasse Westmünsterland und den Vorverkaufsstellen. Insgesamt gibt es rund 800 Plätze.

www.musiklandschaft-westfalen.de

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© Stephan Teine